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Trauerfest 1Die Intention meiner Arbeit als Bestatterin ist es, unsere Sicht auf Tod und Sterben zu vertiefen, vielleicht auch, uns zu versöhnen mit diesem Geschehen. Das bedeutet, dem Abschiedsprozess, der mit dem Tod eines geliebten Menschen beginnt, die Schwere zu nehmen, die Dunkelheit, in dem wir Leichtigkeit, Liebe und Akzeptanz einbringen.
Als Logo für meine Firma habe ich zwei sehr ungewöhnliche und persönliche Motive ausgewählt: einen Raben und ein Reh.

Der Rabe spielt in der nordischen Mythologie im Zusammenhang mit Sterben und Tod eine wichtige Rolle. Raben fressen u .A. Aas und können erkennen, ob ein Tier am Verenden ist. Er ist nach meiner Erfahrung auch im Unterbewusstsein heutiger Menschen leben­dig. So hat mein Vater, sterbend, einen Raben auf dem Schlafzimmerschrank sitzen se­hen. Einen lebendigen Raben! Wir Menschen können dem Tod nicht ausweichen, unsere Sterblichkeitsrate liegt bei 100%, also, warum sich nicht mit dem Tod beschäftigen und anfreunden?
Während der Rabe vielleicht ein bisschen unheimlich wirkt, ist das Reh für mich ein Wesen mit einer sanften, zarten Ausstrahlung, das, wie ich gelernt habe, sehr gerne Rosenknospen zum Frühstück zu sich nimmt. Diese Sanftheit und Zartheit ist nötig in der Arbeit mit Verstorbenen und besonders mit deren Angehörigen. Aber wir müssen auch die Kraft haben, dem Tod ins Angesicht zu sehen, und dafür brauchen wir die Kraft, die der Rabe symbolisiert.